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Mobile Endgeräte auf dem Vormarsch
Dienstleister der Informationsgesellschaft: Mobile Endgeräte auf dem Vormarsch
Ergebnisse der Konjunkturumfrage des Verbandes der Vereine Creditreform und des ZEW im Wirtschaftszweig "Dienstleister der Informationsgesellschaft"
Neuss / Mannheim, 18.10.2010
Mobile Endgeräte wie das Smartphone oder der Tablet Computer finden inzwischen in vielen Unternehmen Anwendung. Sie ermöglichen dem mobilen Nutzer ortsunabhängig den Zugriff auf das Internet sowie auf internetbasierte Dienste und Anwendungen. Im Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft setzen etwa 68 Prozent der Unternehmen Smartphones ein, dicht gefolgt von internetfähigen Handys, die von 67 Prozent der Unternehmen genutzt werden. Etwa 63 Prozent der Unternehmen verfügen über UMTS-Cards
für Notebooks und 32 Prozent der Unternehmen geben an, Tablet Computer zu nutzen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage bei den Dienstleistern der Informationsgesellschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim im September 2010 in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform, Neuss, durchgeführt hat (Einzelheiten zur Umfrage am Ende der Pressemitteilung).
Zu den Unternehmen des Wirtschaftszweigs Dienstleister der Informationsgesellschaft gehören IKT-Dienstleister (Unternehmen der Branchen Software und IT-Dienste, IKT-Fachhandel sowie Telekommunikationsdienste) und wissensintensive Dienstleister (Unternehmen der Branchen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung, Architekturbüros, technische Beratung und Planung, Forschung und Entwicklung sowie Werbung). „Innerhalb der Branchen des Wirtschaftszweigs zeichnen sich besonders die Telekommunikationsdienstleister
durch eine hohe Nutzungsintensität mobiler Geräte, insbesondere von Tablet Computer, aus.“, erklärt Miruna Sarbu, Wissenschaftlerin am ZEW.
UMTS-Cards für Notebooks kommen vor allem in den Branchen Software und IT-Dienste, Forschung und Entwicklung sowie Werbung zum Einsatz. Jeweils mehr als 74 Prozent der Unternehmen dieser Branchen nutzen UMTS-Cards. Smartphones und internetfähige Handys finden in allen Branchen mehrheitlich Anwendung, wobei die technischen Berater und Planer mit etwa 53 beziehungsweise 55 Prozent der Unternehmen, die diese beiden Geräte einsetzen, das Schlusslicht beim Gebrauch mobiler Geräte bilden.
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Ihre Ansprechpartner beim ZEW
ZEW - Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
Miruna Sarbu
Forschungsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologien
L 7, 1
68161 Mannheim
Tel.: 06 21 / 12 35-334
Fax: 06 21 / 12 35-333
sarbu@zew.de
www.zew.de
Das ZEW wurde im Jahr 1991 in einer gemeinsamen Initiative der baden-württembergischen Landesregierung, der
Landeskreditbank Baden-Württemberg und der Universität Mannheim gegründet. Die Forschungsausrichtung liegt im
einzelwirtschaftlichen Bereich, der Branchenanalyse und der Ökonometrie. Rund 80 Wissenschaftler sind am ZEW in den
Forschungsbereichen Internationale Finanzmärkte, Arbeitsmärkte, Industrieökonomik, Unternehmensbesteuerung und
Umweltökonomik tätig.
Die Forschungsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologien beschäftigt sich mit den Auswirkungen
moderner Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Wirtschaft. Den Schwerpunkt der Analysen bilden dabei
industrie- und arbeitsmarktökonomische Fragestellungen.
Ausführliche Informationen zur Entwicklung und Berechnung finden Sie hier:
ZEW-Dokumentation Nr. 03-09 (PDF)
Einen Überblick über die ZEW/Creditreform Konjunkturumfrage finden Sie hier.
Allgemeine methodische Hinweise (PDF)
Angewandtes Hochrechnungsverfahren (PDF)
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